Polnisch

Deutsch

Tschechisch

Englisch
Die Kommission
Startseite
Gründungsakt, Ziele und Arbeitsweise
Organigramm
Präsident der Kommission und Delegationen der Vertragsparteien
Das Sekretariat
Vertrag über die IKSO
Geschäftsordnung der IKSO
Grundsätze für die Zulassung von NGO’s als Beobachter
Geschichte
Öffentlichkeitsanhörung
Aktuelles
Stellenangebote
Arbeitsgruppen
WRRL - Berichte für die EK
Publikationen
Einzugsgebiet der Oder
Wörterbuch
Links
Suche
Sitemap
kluczDatenaustausch-
Plattform
kluczPlattform der Delegationsleiter
Internationale Kommission
zum Schutz der Oder gegen Verunreinigung


GEMEINSAME STRATEGIE UND GRUNDSÄTZE
HOCHWASSERSCHUTZ
IM EINZUGSGEBIET DER ODER


Wroc³aw 1999


Autor: Arbeitsgruppe 1 - Aktionsprogramm

Herausgeber: Internationale Kommission zum Schutz der Oder gegen Verunreinigung

Bilder auf dem Umschlag: Povodí Odry

Anzahl der Seiten: 15

ISBN 83-916202-4-7


Volltext                     
Am 11. April 1996 wurde zwischen den Regierungen der Republik Polen, der Tschechischen Republik, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union der Vertrag über die Einrichtung der Internationalen Kommission zum Schutz der Oder gegen Verunreinigung (IKSO) unterzeichnet. Gleichzeitig wurde in einer Erklärung die sofortige Aufnahme der Arbeiten durch die IKSO und die Einrichtung des IKSO-Sekretariats vereinbart. Primäre Ziele der IKSO sind die Vorsorge und Verminderung der Verunreinigungen der oder und der Ostsee durch Schadstofffrachten und die Erhaltung und Entwicklung von möglichst naturnahen Wasser- und Uferökosystemen. Es sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass das Flusswasser der Oder und ihrer Nebenflüsse für die Gewinnung von Trinkwasser aus Uferfiltrat, für Bewässerungszwecke und für die Fischzucht geeignet ist. Ebenso sollen die Oder und ihre Nebenflüsse für touristische Nutzungen attraktiver werden.

Der IKSO-Vertrag ist am 28. April 1999 in Kraft getreten.

Die katastrophalen Auswirkungen des Sommerhochwassers 1997 mit 20 Todesopfern im Odereinzugsgebiet der Tschechischen republik und 54 Toten in der Republik Polen sowie Hochwasserschäden in Milliardenhöhe haben einerseits das zwingende Erfordernis eines besseren Schutzes der Menschen und Tiere, der Wohn- und Industrieanlagen sowie der Infrastruktur vor derartigen Naturereignissen auf tragische Art verdeutlicht. Andererseits haben sie aber auch die internationale Dimension der Hochwasserproblematik und die Notwendigkeit des grenzüberschreitenden, vorsorgenden Handelns bewusst gemacht. Bei dem Treffen zwischen den Umweltministern der Republik Polen, der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sowie dem brandenburgischen Umweltminister am 04. August 1997 in Frankfurt/Oder wurde deshalb die Verbesserung des Hochwasserschutzes an der oder als ebenfalls vordringliche Aufgabe der IKSO bekräftigt.

Die Schwerpunkte der gemeinsamen Zielsetzungen bei der Verbesserung des Hochwasserschutzes wurden in einem 10-Punkte-Katalog thematisiert.

Die IKSO beschloss auf einer Sondertagung am 1./2. September 1997 in Breslau die Ausarbeitung eines "Aktionsprogramms Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Oder" und setzte dafür die Arbeitsgruppe "Hochwasser" ein. Als erstes Ergebnis legte die Arbeitsgruppe mit dem Bericht "Das Oderhochwasser 1997" eine umfassende Analyse dieser Hochwasserkatastrophe vor.

Das hiermit vorgelegte Dokument "Gemeinsame Strategie und Grundsätze Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Oder" legt die gemeinsamen sektor- und länderübergreifenden Zielsetzungen des künftigen Aktionsprogramms fest, setzt Schwerpunkte und gibt Orientierung zu deren Umsetzung.